Reise nach Südafrika

Im September 2015 bin ich zu meiner ersten Safari gestartet. Das Ziel war Südafrika, Londolozi. Ich war sehr gespannt darauf, was mich dort erwarten würde und war natürlich voller Vorfreude.

So viele meiner Fotofreunde  sind dem “Afrikafieber” verfallen, das musste ich unbedingt selber testen. Tja und was soll ich sagen, es war grandios!

Ich wusste zwar, dass bei so einer Safari ein Spurenleser dabei ist, aber ehrlich gesagt habe ich mir nie Gedanken darübergemacht, was die so drauf haben. Spuren habe ich immer mit Abdrücken auf dem Boden verbunden, was zwar auch richtig ist, dass jedoch jedes kleine abgebrochene Zweiglein, jeder Grashalm erzählt wer da gerade war, das hätte ich niemals gedacht. Spurenleser haben meinen großen Respekt!

Ihm hatten wir dann auch so manche wundervolle Begegnung zu verdanken und es verging kein Tag, der nicht spannend gewesen wäre.

Die erste Begegnung mit den Leoparden fand ich sehr beeindruckend. Sei es in Verbindung mit der Beute auf dem Baum oder die liebevolle Art mit ihren Jungtieren. Es war einfach traumhaft.

Leopard

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Leopardenbaby

Und nicht weniger beeindruckend war die Begegnung mit den Löwen. Nicht umsonst nennt man sie König des Dschungels. Sie sind etwas besonderes und haben in der Tat etwas majestätisches.

Löwe Südafrika
Löwe
Südafrika
Löwe in Südafrika
Löwe in Südafrika
Löwenkampf
Löwenkampf

Ganz süß fand ich die Wasserböcke. Schaut euch mal die Herznasen an, sind die nicht herrlich?

Wasserbock
Wasserbock

Wasserbock
Wasserbock

Richtig schön war die Stimmung an diesem Morgen, als wir diesen Kudu trafen

Kudu
Kudu

Ja und was wäre so eine Safari ohne Nilpferd. Die Hippos dürfen natürlich nicht fehlen.

Nilpferd
Nilpferd

Aber auch kleinere Tiere fanden unsere Aufmerksamkeit

Schildkröte
Schildkröte

Chamäleon
Chamäleon
yellow Hornbill
yellow Hornbill

Meine absolute Lieblingsaufnahme von dieser Reise ist jedoch ein Leopard. Lange haben wir gewartet weil wir dachten, er würde zu seiner Beute auf den Baum springen. Und genau diesen Sprung im Sonnenuntergangslicht wollten wir fotografieren. Da haben wir die Rechnung jedoch ohne den Leoparden gemacht, denn er schlief und schlief und schlief. Nach ca. 3 Stunden des Wartens (gefühlte 5 waren es aber sicher) wurde es langsam dunkel und dann entstand mein Lieblingsbild

Leopard
Leopard

Es war sicher nicht meine letzte Reise nach Afrika!

Cheetahs Rock

Ein wundervolles Wochenende In Spanien ging zu Ende. Da es ein Besuch bei den Geparden war, die ja zu den Mietzekatzen gehören, durfte Rico diesmal nicht mit:

Rico

Nicht etwa, dass er die Mietzekatzen gefangen hätte, es wäre sicher umgekehrt gewesen und deshalb “musste”  er wohlbehütet zu Hause bleiben.

Den Besuch auf Cheetahs Rock verdanke ich Marion Vollborn, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Ihre regelmäßigen Workshops in Spanien sind mehr als zu empfehlen. Eben ein Event der besonderen Art.

Hier wird nicht durch den Zaun fotografiert, sondern wir sind direkt bei den Geparden. Schmusen ist ausdrücklich erlaubt!

Gefährlich? Aber nicht doch! Die Geparden sind an Menschen gewöhnt, wurden liebevoll  aufgezogen und sind sehr zutraulich. 50.000 m² stehen ihnen zur Verfügung und dort bietet sich alles, was ein Gepard braucht. Sie können  jagen, einfach faul sein oder Model spielen.

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Das sind die beiden Mädels Sheila und Leila.  Sie haben sich gerne von uns fotografieren lassen und waren immer schmusebereit. Wir durften den ganzen Tag bis zum Sonnenuntergang mit ihnen verbringen und wurden bestens versorgt mit köstlichem Essen.

Marion stand wie immer jedem zur Verfügung der sie brauchte und gab wertvolle Tipps zur Fotografie. Eine eingehende Bildbesprechung gehörte ebenso zum Workshop wie  direkte Anregungen beim Shooting. So war dieses Wochenende in jeder Hinsicht wertvoll. Selbst die Verpflegung war ein absolutes Highlight!

Wie so oft sagen Bilder mehr als tausend Worte und deshalb lasse ich sie jetzt einfach für sich sprechen:

Gepard

 

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Geparden imAbendlicht

 

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Das ist jetzt einfach eine kleine Auswahl von ganz vielen Fotos. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass man bei diesem Anblick den Finger ständig am Auslöser hat.

Was sich auf keinen Fall verheimlichen lässt: Das macht eindeutig süchtig!  Man kann einfach nicht genug davon bekommen.

 

 

 

Helgoland

….ist eine Reise wert.

Wobei für mich wäre es keine schöne Reise ohne meinen dicken Freund Rico;-) 

Rico

Er musste einfach mit!

Es gibt dort einen wundervollen Strandabschnitt,  da dürfen Hunde frei laufen und können sich prächtig austoben. Auf die Düne zu den Robben dürfen sie natürlich nicht. Das ist auch gut so,-)

Und genau die Düne war mein eigentliches Ziel, zusammen mit einigen  lieben Fotografen:-)

(keine Angst, Rico war bestens versorgt 😉 )

Das Wetter war im Vergleich zum letzten Jahr prächtig. Die Sonne zeigte sich immer mal wieder und die Temperaturen waren angenehm.

Ich war weniger auf Landschaft aus, sondern wollte natürlich die süßen kleinen Kegelrobben und Seehunde fotografieren. Dem konnte ich mich einfach nicht entziehen;-)

Robbenbaby
Kegelrobbe (Halichoerus grypus)
Seehund (Phoca vitulina)

Sie räkeln sich genüsslich im Sand und genießen einfach das Dasein.

Robbe
Kegelrobbe (Halichoerus grypus)

Allerdings hat das alles auch eine andere Seite. Robben sind die größten Raubtiere in unserem Raum und sie sind nicht immer süß. Blutige Kämpfe sind an der Tagesordnung.

Robbenkampf
Robbenkampf

Und auch diese Seite der Natur fand ich faszinierend. Ich werde sicher zurückkehren nach Helgoland.